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Füllungstherapie - minimalinvasiv

In der Vergangenheit waren zahnärztliche Behandlungen für die betroffenen Zähne mit ausgedehntem Substanzverlust verbunden. „Extension for Prevention“ hieß das zugrundeliegende Paradigma, daß verlangte, Füllungen eher größer zu gestalten und Kronenränder bis unter das Zahnfleisch zu verlängern. Die Kronenränder sollten hierdurch in Bereichen enden, die für bakterienhaltige Beläge unzugänglich sind  auch um den Preis eines erhöhten Substanzverlustes und damit verbundener Risiken für die betroffenen Zähne.

Mit den Neuentwicklungen der modernen Zahnheilkunde hat sich hier vieles grundlegend verändert. Sofern Patienten in professionellen Prophylaxe-Programmen betreut werden, erlauben neue Restaurationstechniken -materialien zahnfarbene, kaum noch sichtbare Restaurationen in der Größe des eigentlichen Defektes. Voraussetzung hierfür ist auf Seiten der Patienten eine zeitgemäße Prophylaxe. Auf Seiten der Praxis setzt dies die Beherrschung spezieller Arbeitstechniken basierend auf der modernen „Adhäsivtechnik“ voraus, zudem spezielle Mikroinstrumente, um die Präparationen graziler gestalten zu können und Lupenbrillen zur optischen Vergrößerung. Da wir all diese technischen Voraussetzungen in unserer Praxis geschaffen haben, können wir diese Technologie für Sie einsetzen.

Priv.-Doz. Dr. M. Oliver Ahlers hat zudem als einer der führenden Spezialisten auf diesem Gebiet in seiner Habilitationsarbeit eine neue Arbeitstechnik entwickelt, im Falle späterer Defekte an den Rändern zahnfarbener Füllungen deren schonende Reparatur ermöglicht. Seit diese Technik in einem Buch publiziert ist, lernen nun auch andere Zahnärzte ihren Gebrauch.

Insgesamt hat sich damit eine neue Zahnmedizin entwickelt, die es erlaubt, mittels regelmäßiger Kontrollen und professioneller Prophylaxe früher entdeckte und dadurch noch viel kleinere Defekte wesentlich schonender als in der Vergangenheit zu restaurieren. Das Ergebnis dieser Behandlungen fällt angesichts kleinerer Volumina und zahnfarbener Restaurationswerkstoffe in der Regel für Dritte unsichtbar aus. Wir können es dennoch zeigen – mit hochauflösenden Intraoralkameras und Flachbildschirmen an jedem Behandlungsplatz.