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CMD erkennen

Die Voraussetzung für eine erfolgreiche Funktionsdiagnostik und -therapie ist die Erkennung von Funktionsstörungen. In der Vergangenheit hat es oft viel zu lange gedauert, bis Patienten eine gezielte Untersuchung und Behandlung erfuhren. Ein Grund für die Zurückhaltung war dabei in der Regel die Unsicherheit hinsichtlich der Frage, ob denn nun schon ein behandlungsbedürftiger Zustand eingetreten sei oder nicht. Die Arbeitsgruppe am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf unter der Leitung von Priv.-Doz. Dr. Ahlers und Prof. Dr. Jakstat hat daher einen einfach umsetzbaren Screening-Test entwickelt und in einer großen klinischen Studie erfolgreich validiert: den „CMD-Kurzbefund“ bzw. griffiger formuliert den „CMDcheck“. Diesen können Sie in Ihrer Praxis der eingehenden Untersuchung hinzufügen und so leicht prüfen, ob bei Ihrem Patienten eine behandlungswürdige cranio-mandibuläre Dysfunktion (CMD) vorliegt oder nicht.

Das dafür erforderliche klinische Vorgehen haben die Autoren im Rahmen des von Ihnen herausgegebenen Lehrbuches Klinische Funktionsanalyse detailliert beschrieben. Ein Aufkleber CMD-Kurzbefund ermöglicht die Dokumentation in der papiergebundenen Karteikarte. Für die "digitale Praxis" existiert zudem eine Software CMDcheck, die Sie gratis herunterladen, in Ihrer Praxis nutzen und an Kollegen weitergeben können. Die Software enthält zudem ein Video-Lernprogramm, das die Durchführung der Untersuchung Schritt für Schritt erläutert.

Das Ergebnis des CMD-Kurzbefundes bzw. des CMDcheck ermöglicht es Ihnen, auch ohne weitere Fortbildung in Ihrer Praxis selbst qualifiziert zu entscheiden, ob Ihr Patient eine Funktionsdiagnostik und ggf. -therapie benötigt:

 

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