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Funktionsanalyse interdisziplinär

Ergänzung der Diagnostik und Therapie durch konsiliarische Untersuchungsverfahren

Sofern sich im Rahmen der klinischen Funktionsanalyse herausstellte, dass eine cranio-mandibuläre Dysfunktion im konkreten Fall vorliegt, werden ergänzende Untersuchungen erforderlich.

Zum Ausschluß von Tumoren sowie zur Beurteilung von Struktur- und Lageveränderungen des Gelenkknorpels kommen dabei neueste Verfahren der bildgebenden Diagnostik zum Einsatz. Diese Magnetresonanztomogramme werden zum Ausschluß von Verwackelungen mit besonders leistungsfähigen Geräten und zusätzlichen Kiefergelenkspulen sowie besonderen Aufnahmesequenzen durchgeführt. Die Untersuchungsergebnisse liegen danach in Form von je ca. 150 Dateien vor, die mit spezieller Software am Bildschirm interpretierbar sind. Wir setzen diese Software (Merge eFilm) ein und verfügen über einen speziellen Beratungsraum, um die Bilder auch den Patienten erläutern zu können.

Je nach individuellem Befund sind nach den aktuellen Stellungnahmen der DGFDT und der DGZMK zudem Untersuchungen bei weiteren Fachärzten erforderlich, um Anhaltspunkte für weitere Cofaktoren abklären zu lassen. Den Ausschluß von Fehlhaltungen und Fehlfunktionen der Wirbelsäule übernehmen dabei Orthopäden mit speziellen Kenntnissen in der Rehabilitationsmedizin und Schmerztherapie.

Hinzu kommen Ärzte für psychosomatische Medizin, die sich in den Zusammenhängen zwischen Stress und Knirschen/Pressen sowie Maßnahmen zum „Lockerlassen“ auskennen und die Patienten beim Erlernen entsprechender Techniken begleiten.

Ausgehend von den Ergebnissen dieser und der zahnärztlichen Untersuchungen kommt zudem einer fachkundigen physiotherapeutischen Mitbehandlung eine immer größere Bedeutung zu. Wichtig ist dabei, daß bei bestimmten Diagnosen (CMD in Form von Arthropathien mit Kondylusverlagerung nach retro-cranial) die Transferzeit zwischen Abschluß der Physiotherapie und zahnärztlicher Weiterversorgung nur wenige Minuten beträgt. Aus diesem Grund sind die Räume der führenden physiotherapeutischen Praxis zur Physiotherapie bei CMD unmittelbar benachbart angeordnet.

Unverzichtbar ist in allen Fällen, dass die Maßnahmen in fachkundiger Hand und aufeinander abgestimmt stattfinden, und daß die Ergebnisse sorgfältig miteinander abgeglichen werden. Hierin liegt der entscheidende Vorteil integrierter Behandlungsteams; die Mitarbeiter im CMD-Centrum arbeiten daher seit Gründung der universitären Arbeitsgruppe Anfang der 90er Jahre eng zusammen.

 

CMDfact und Arztbrief-Assistent CMD</a><br> 				Beschreibung des aktuellen Standes der Softwareentwicklung<br>erscheinen in "Quintessenz" 5/2007
CMDfact und Arztbrief-Assistent CMD

Beschreibung des aktuellen Standes der Softwareentwicklung
erscheinen in "Quintessenz" 5/2007