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Repositionstherapie

Repositionstherapie mittels innovativer, adhäsiv befestigter Langzeitprovisorien

Ziel der Initialtherapie war und ist die Detonisierung der Muskulatur sowie – darauf aufbauend – die Äquilibrierung der Kiefer- und Gelenkposition. Sofern dieses im Rahmen der Initialtherapie gelingt und unter der Schienentherapie längere Zeit bestehen bleibt, stellt sich im Rahmen der Reevaluation die Frage nach der Übereinstimmung der erfolgreichen Schienenokklusion und der natürlichen Bezahnung. Das Behandlungsziel ist dabei immer, mit möglichst geringen Eingriffen in das ohnehin störungsanfällige cranio-mandibuläre System auszukommen.

Nur bei deutlichen Abweichungen und nach erfolgreicher Bewährung der Schienenokklusion über einen längeren Zeitraum ist eine Übertragung der Schienenokklusion daher angezeigt (vgl. Stellungnahme der DGFDT und der DGZMK zur Funktionstherapie). Vor jeglichen irreversiblen Maßnahmen, wie etwa dem Einschleifen, kieferorthopädischen Korrekturen und/oder restaurativen Maßnahmen muss daher eine testweise Umsetzung mittels Langzeitprovisorien erfolgen.

Problematisch war in der Vergangenheit der Übergang von der Schienenokklusion in spätere Restaurationen. Dieser Behandlungsschritt war nicht nur technisch extrem schwierig, sondern er erforderte bei herkömmlichem Vorgehen zur Anfertigung der von der DGFDT und der DGZMK vorgesehenen Langzeitprovisorien bereits eine Präparation wie für die spätere Prothetik. Wir haben statt dessen ein neues Verfahren entwickelt – und auf den Kongressen der AFDT 2003, der DGZ 2004 und der DGZMK/AFDT 2005 schrittweise vorgestellt –, dass es ermöglicht, die Schienenokklusion in adhäsiv geklebte zahnfarbene Langzeitprovisorien („Okklusale Repositionsveneers“) zu überführen – ohne Lokalanästhesie und ohne die spätere Präparation vorwegzunehmen!

Nach der vorgesehen ca. 6-monatigen Tragedauer können überweisende Kollegen die Patienten dann wieder in ihre Betreuung übernehmen und erforderliche prothetisch-restaurative Maßnahmen selbst ausführen.

 

Überweisungsauftrag als pdf downloaden
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