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Überwachung und Recall

Eine Tatsache, die in der Vergangenheit nicht ausreichend beachtet wurde, ist das Risiko für CMD-Patienten, einen Rückfall zu erleiden. Der Hauptgrund hierfür liegt in der Tatsache begründet, dass die Ausübung übermäßiger muskulärer Kraft und Aktivität eine unbewußte Angewohnheit darstellt, die als Engramm abgespeichert ist und leicht wieder abgerufen wird.

Hinzu kommt, dass gerade Patienten mit geschädigtem Diskus tendenziell eine labilere Unterkieferposition aufweisen und daher eher gefährdet sind, von dieser bei gesteigerter muskulärer Aktivität abzuweichen. Daraus ergibt sich, dass ehemalige CMD-Patienten nach einer erfolgreichen Funktionstherapie dauerhaft eines Recalls bedürften, vergleichbar der Situation nach Abschluß einer Parodontaltherapie. Als Instrument dafür kann der CMD-Kurzbefund nach Ahlers und Jakstat dienen, der auch als dentaConcept-Software CMDcheck im Internet erhältlich ist. Sofern sich dabei ein auffälliger Befund zeigt, ist eine Überprüfung in Form einer klinischen Funktionsanalyse indiziert.

Die Kontrollen übernimmt in der Regel der überweisende Zahnarzt; auf Wunsch können Sie uns aber gern konsiliarisch im Sinne einer „zweiten Meinung“ hinzuziehen.

 

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